ZfIR 2015, 693

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, KölnRWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln1433-0172Zeitschrift für ImmobilienrechtZfIR2015AufsätzeBenjamin S. Cortez* / Bastian Göbel**

Die Neben- und Ergänzungstatbestände der Grunderwerbsteuer

Eine fallbezogene Darstellung gängiger Praxiskonstellationen mit Hinweis auf das Urteil des BVerfG vom 23.6.2015

Die Grunderwerbsteuer stellt im Zusammenhang mit Immobilientransaktionen eine wesentliche Belastung dar. Darüber hinaus kommt der Grunderwerbsteuer im Zusammenhang mit Unternehmenstransaktionen sowie konzerninternen Restrukturierungen eine besondere Bedeutung zu. So kann die bloße Veränderung von Beteiligungsverhältnissen Grunderwerbsteuer auslösen. Dies wird regelmäßig übersehen. Die Grunderwerbsteuer stellt mithin einen bedeutsamen steuerlichen Gestaltungs- und Belastungsfaktor dar. Insofern bedarf es einer frühzeitigen Prüfung grunderwerbsteuerlicher Implikationen, die sich jedoch aufgrund der Eigenart des Grunderwerbsteuergesetzes regelmäßig als problematisch darstellen. Vorliegender Beitrag stellt anhand gängiger Praxisfälle die Bedeutung und Implikationen der Ergänzungstatbestände des Grunderwerbsteuergesetzes dar.

Inhaltsübersicht

  • I. Einleitung
  • II. Grundlagen der Grunderwerbsteuer
    • 1. Haupt- und Nebentatbestand der § 1 Abs. 1 Nr. 1-7 GrEStG
    • 2. Ergänzungstatbestände des § 1 Abs. 2a, 3, 3a GrEStG
    • 3. Ersatzbemessungsgrundlage: BVerfG, Beschl. v. 23.6.2015 – 1 BvL 13, 14/11
  • III. Darstellung gängiger grunderwerbsteuerlicher Fallgestaltungen
    • 1. Allgemeines
    • 2. Wesentliche Änderung des Gesellschafterbestands, § 1 Abs. 2a GrEStG
      • 2.1 Wechsel des Gesellschafterbestands als grunderwerbsteuerbarer Vorgang
      • 2.2 Fälle
        • 2.2.1 Fall 1: Erwerb einer grundbesitzhaltenden GmbH & Co. KG durch eine GmbH
          • 2.2.1.1 Ausgangssachverhalt
          • 2.2.1.2 Steuerliche Würdigung
        • 2.2.2 Fall 2: Grunderwerbsteuerpflichtiger Share Deal mit unmittelbarem Weiterverkauf des Grundstücks i. R. e. Asset Deals
          • 2.2.2.1 Ausgangssachverhalt
          • 2.2.2.2 Steuerliche Würdigung
          • 2.2.2.3 Abwandlung: Erwerb des Grundstücks in Jahr 6
          • 2.2.2.4 Exkurs: Vorteil Share Deal
        • 2.2.3 Fall 3: Gesellschafterwechsel bei einer typischen GmbH & Co. KG
          • 2.2.3.1 Ausgangssachverhalt
          • 2.2.3.2 Steuerliche Würdigung
          • 2.2.3.3 Exkurs: Zuzurechnendes Vermögen einer Personengesellschaft
    • 3. Anteilsvereinigung und Übertragung vereinigter Anteile, § 1 Abs. 3 GrEStG
      • 3.1 Anteilsvereinigung bei Personen- und Kapitalgesellschaften
      • 3.2 Fälle
        • 3.2.1 Fall 4: Mittelbare Anteilsvereinigung
          • 3.2.1.1 Ausgangssachverhalt
          • 3.2.1.2 Steuerliche Würdigung
        • 3.2.2 Fall 5: Verstärkung der Beteiligung
          • 3.2.2.1 Ausgangssachverhalt
          • 3.2.2.2 Steuerliche Würdigung
          ZfIR 2015, 694
        • 3.2.3 Fall 6: Anteilsvereinigung bei einer GmbH & Co. KG
          • 3.2.3.1 Ausgangssachverhalt
          • 3.2.3.2 Steuerliche Würdigung
          • 3.2.3.3 Abwandlung: C. wird Alleingesellschafter
    • 4. RETT-Blocker-Strukturen, § 1 Abs. 3a GrEStG
      • 4.1 Wirtschaftliche Anteilsvereinigung
      • 4.2 Fall 7: Eindämmung von RETT-Blocker- Strukturen
        • 4.2.1 Ausgangssachverhalt
        • 4.2.2 Steuerliche Würdigung
    • 5. § 6a GrEStG
      • 5.1 Die Konzernklausel als Steuerbefreiungsvorschrift
      • 5.2 Fall 8: § 6a GrEStG, Steuervergünstigung bei Umstrukturierung
        • 5.2.1 Ausgangssachverhalt
        • 5.2.2 Steuerliche Würdigung
        • 5.2.3 Abwandlung: M. GmbH als reine Holdinggesellschaft
  • IV. Fazit
*
Dr. oec., Steuerberater, Kanzlei Schlecht und Partner, Stuttgart.
**
Syndikus-Steuerberater, DEKRA SE, Stuttgart.

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