ZfIR 2009, 641

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, KölnRWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln1433-0172Zeitschrift für ImmobilienrechtZfIR2009AufsätzePeter Koch-Sembdner*

Der dreiseitige städtebauliche Vertrag am Beispiel der Konversion in Rheinland-Pfalz

Der dreiseitige städtebauliche Vertrag, den nicht nur die üblichen Vertragspartner Gemeinde und Eigentümer bzw. Investor schließen, sondern zudem die jeweilige Landesregierung, ist in Literatur und Rechtsprechung – soweit ersichtlich – nicht behandelt. Es wird im Folgenden aufgezeigt, dass er als Ausformung einer Public-Private-Partnership zur Anschlussnutzung großer Brachen, wie z.B. von ehemaligen Militärflugplätzen oder anderen Konversionsliegenschaften wie ein wirtschaftspolitisches Instrument wirken, nämlich eine unternehmerfreundliche Atmosphäre und hohe Investitionsanreize bieten kann. Dabei findet die beispielhafte Anwendung des dreiseitigen städtebaulichen Vertrags in der Konversion des Landes Rheinland-Pfalz Berücksichtigung.

Inhaltsübersicht

  • I. Historie und Bedeutung des städtebaulichen Vertrags
    • 1. Historie der Kodifizierung des § 11 BauGB
    • 2. Entwicklung der praktischen Bedeutung
      • 2.1 Paradigmenwechsel
      • 2.2 Ökonomisierung
      • 2.3 Niveausteigerung
      • 2.4 Kostenflexibilität
      • 2.5 Vertragspartner Land
    • 3. Zwischenergebnis
  • II. Rechtlicher Rahmen
    • 1. BauGB
      • 1.1 Verbot bestimmter Bindungen
      • 1.2 Vertragsformen
      • 1.3 Angemessenheit
      • 1.4 Koppelungsverbot
    • 2. VwVfG, BGB
    • 3. Zwischenergebnis
  • III. Rechtsnatur
    • 1. Öffentlich-rechtlich und/oder zivilrechtlich
    • 2. Koordinations- oder subordinationsrechtlich
    • 3. Zwischenergebnis
  • IV. Beurkundungserfordernis
  • V. Strafrechtliche Aspekte
  • VI. Der städtebauliche Vertrag in der Konversion Rheinland-Pfalz
  • VII. Übertragbarkeit
  • VIII. EU-Vergaberecht
    • 1. EU-Richtlinien
    • 2. GWB
    • 3. Stellungnahme
    • 4. Zwischenergebnis
  • IX. EU-Beihilferecht
  • X. Zusammenfassung
  • XI. Checkliste
*
Ministerialrat im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Rheinland-Pfalz, Koblenz

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