ZfIR 2014, 582

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, KölnRWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln1433-0172Zeitschrift für ImmobilienrechtZfIR2014AufsätzeHarald Reitze*

Die rechtliche Einordnung von Wissenserklärungen bei Grundstückskaufverträgen

Dogmatische Grundlagen und Ableitungen für die Vertragspraxis

Regelmäßig werden bei Grundstückskaufverträgen vertraglich Garantien vereinbart, mit denen sich Käufer gegen unbekannte bzw. abstrakte Risiken absichert. Daneben oder anstelle von Garantien finden sich häufig aber auch Erklärungen, die der Verkäufer zu bestimmten Umständen abgibt, sog. Wissenserklärungen. Deren rechtliche Einordnung ist oftmals nicht allen Beteiligten klar. Damit setzt sich ein Verkäufer unbewusst unüberschaubarer Haftung aus. Mit diesem Beitrag soll die dogmatische Einordnung von Wissenserklärungen beleuchtet und Hilfestellungen zur Haftungsermeidung für die Praxis gegeben werden.

Inhaltsübersicht

  • I. Einleitung
  • II. Wissenserklärungen
  • III. Dogmatische Grundlagen
    •  1. Wissenserklärungen im Lichte der Rechtsprechung
    •  2. Pflicht/Pflichtverletzung
      •   2.1 Arglistige Täuschung durch unterlassene Aufklärung
      •   2.2 Verletzung der Pflicht zur Rücksichtnahme auf die Rechtsgüter des Gläubigers (§ 241 Abs. 2 BGB)
    •  3. Beweislast/Beweislastumkehr
    •  4. Maßstab für die Untersuchungspflichten vor Abgabe der Wissenserklärung
    •  5. Schaden
  • IV. Ableitungen für die Vertragspraxis
    •  1. Grundstückskaufverträge als „Allgemeine Geschäftsbedingungen“?
    •  2. Regelungen zur Beweislast
    •  3. Vertragliche Regelungen zum Sorgfalts- und Wissensstandard
      •   3.1 Regelungen zum Sorgfaltsstandard
      •   3.2 Regelungen zum Wissensstandard
    •  4. Regelungen zum Umfang der geschuldeten Untersuchungspflichten
    •  5. Rechtsfolgen bei Verletzung einer Wissenserklärung
    •  5. Due Diligence
  • V. Fazit
*
Rechtsanwalt, LL.M. (UOP Sacramento), Attorneyat-Law (New York), Rödl & Partner, Nürnberg.

Der Inhalt dieses Beitrags ist nicht frei verfügbar.

Für Abonnenten ist der Zugang zu Aufsätzen und Rechtsprechung frei.


Sollten Sie über kein Abonnement verfügen, können Sie den gewünschten Beitrag trotzdem kostenpflichtig erwerben:

Erwerben Sie den gewünschten Beitrag kostenpflichtig per Rechnung.


PayPal Logo

Erwerben Sie den gewünschten Beitrag kostenpflichtig mit PayPal.

Verlagsadresse

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH & Co. KG

Aachener Straße 222

50931 Köln

Postanschrift

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH & Co. KG

Postfach 27 01 25

50508 Köln

Kontakt

T (0221) 400 88-99

F (0221) 400 88-77

info@rws-verlag.de

© 2021 RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH & Co. KG

Erweiterte Suche

Seminare

Rubriken

Veranstaltungsarten

Zeitraum

Bücher

Rechtsgebiete

Reihen



Zeitschriften

Aktuell