ZfIR 2009, 385

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, KölnRWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln1433-0172Zeitschrift für ImmobilienrechtZfIR2009AufsätzeUlrich Keller*

Aktuelle Rechtsprechung zur Zwangsverwaltung im Jahre 2008

Die Rechtsprechung zu Fragen der Zwangsverwaltung beschäftigte sich vor allem mit Fragen der Haftung des Zwangsverwalters. Hierzu konnte auch das aktuelle Urteil des für die Haftung nach § 154 Satz 1 ZVG zuständigen IX. Zivilsenats vom 5. 2. 2009 berücksichtigt werden (BGH, Urt. v. 5. 2. 2009 - IX ZR 21/07 (m. Anm. Lüke) - in diesem Heft, S. 434). Das Problem der Delegationsfähigkeit des Verwalterhandelns und seiner Höchstpersönlichkeit ist immer aktuell und wurde durch zwei Entscheidungen thematisiert. Die nachfolgende Abhandlung gibt einen systematischen Überblick über diese und weitere Themen.

Inhaltsübersicht

  • I. Einleitung
  • II. Zwangsverwaltung und Wohnrecht des Schuldners bei Wohnungseigentum
    • 1. Das Wohnrecht des Schuldners und die Pflicht zur Zahlung von Hausgeld
      • 1.1 Hausgeld als Ausgabe der Verwaltung und als Gläubigerforderung
      • 1.2 Das Wohnrecht des Schuldners nach § 149 Abs. 1 ZVG
    • 2. BGH, Beschl. v. 24.1.2008 – V ZB 99/07
    • 3. BGH, Beschl. v. 20.11.2008 – V ZB 31/08
  • III. Die Haftung des Zwangsverwalters nach § 154 ZVG
    • 1. Tatbestandsmerkmale und Anspruchsvoraussetzungen der Haftung
      • 1.1 Die Beteiligtenstellung als Voraussetzung des Haftunganspruchs
      • 1.2 BGH, Urt. v. 5.2.2009 – IX ZR 21/07
      • 1.3 Pflichtverletzung und Haftung entsprechend § 61 InsO
    • 2. OLG Frankfurt am Main, Urt. v. 10.9.2008 – 7 U 272/07
    • 3. LG Flensburg, Urt. v. 13.12.2007 – 3 O 285/07
    • 4. LG Erfurt, Urt. v. 23.11.2007 – 10 O 1414/06
    • 5. LG Frankfurt/O., Beschl. v. 29.6.2007 – 19 T 69/07
  • IV. Höchstpersönliches Handeln und Delegationsbefugnis
    • 1. Regelungen der Zwangsverwalterverordnung
      • 1.1 LG Potsdam, Beschl. v. 5.5.2008 – 5 T 669/07
      • 1.2 AG Leipzig, Beschl. v. 28.2.2008 – 475 L 1103/07
    • 2. Systematik einer Abgrenzung zwischen Höchstpersönlichkeit und Delegationsbefugnis
  • V. Die Aufhebung der Zwangsverwaltung nach Antragsrücknahme
    • 1. BGH, Beschl. v. 10.7.2008 – V ZB 130/07
      • 1.1 Konstitutive Aufhebung der Zwangsverwaltung
      • 1.2 Zustellung des Aufhebungsbeschlusses an den Schuldner
      • 1.3 Mitteilung der Aufhebung an den Zwangsverwalter
    • 2. Beschlagnahmewirkung und Verteilung von Nutzungen
    • 3. Aufhebung des Zwangsverwaltungsverfahrens bei noch anhängigen Prozessen
*
Professor für Zivilprozessrecht mit den Schwerpunkten Zwangsvollstreckungsrecht und Insolvenzrecht an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin; der Abhandlung liegt ein Vortrag zum 6. Deutschen Zwangsverwaltertag am 25.3.2009 in Berlin zugrunde.

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