ZfIR 2019, 269

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln 1433-0172 Zeitschrift für Immobilienrecht ZfIR 2019 RechtsprechungVertragsrechtBGB §§ 280, 281, 433, 434 Abs 1 Satz 1, § 437 Nr. 3, § 438 Abs. 1 Nr. 2Ersatz fiktiver Mängelbeseitigungskosten im Rahmen des kleinen Schadensersatzes beim Kaufvertrag (hier: Veräußerung einer (Bestands-)Immobilie) BGB§ 280 BGB§ 281 BGB§ 433 BGB§ 434 BGB§ 437 BGB§ 438 OLG Düsseldorf, Urt. v. 09.10.2018 – I-24 U 194/17 (rechtskräftig; LG Krefeld)OLG DüsseldorfUrt.9.10.2018I-24 U 194/17rechtskräftigLG Krefeld

Leitsätze des Gerichts:

1. Vereinbaren die Parteien eines Immobilienkaufvertrags als Beschaffenheit, „dass die vorhandene Bebauung baurechtlich genehmigt ist“, so muss bei Vertragsschluss die vorhandene Nutzung der Gebäudeteile rechtlich zulässig sein.
2. Damit zusammenhängende Gewährleistungsansprüche sind bauwerksbezogen zu beurteilen und verjähren innerhalb der fünfährigen Frist des § 438 Abs. 1 Nr. 2 BGB.
3. Trotz der Entscheidung des VII. Zivilsenats des BGH vom 22. 2. 2018 – VII ZR 46/17, ZfIR 2018, 305 (m. Anm. Reichelt, S. 312) = ZIP 2018, 2376 (LS) = IBR 2018, 196, dazu EWiR 2018, 753 (Wilkens) verbleibt es im Kaufrecht bei dem Recht des Käufers, fiktive Mängelbeseitigungskosten im Rahmen des kleinen Schadensersatzes geltend machen zu können.

Der Inhalt dieses Beitrags ist nicht frei verfügbar.

Für Abonnenten ist der Zugang zu Aufsätzen und Rechtsprechung frei.


Sollten Sie über kein Abonnement verfügen, können Sie den gewünschten Beitrag trotzdem kostenpflichtig erwerben:

Erwerben Sie den gewünschten Beitrag kostenpflichtig per Rechnung.


PayPal Logo

Erwerben Sie den gewünschten Beitrag kostenpflichtig mit PayPal.

Erweiterte Suche

Seminare

Rubriken

Veranstaltungsarten

Zeitraum

Bücher

Rechtsgebiete

Reihen



Zeitschriften

Aktuell