ZfIR 2008, 302

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln 1433-0172 Zeitschrift für Immobilienrecht ZfIR 2008 Rechtsprechung Rechtsprechung zum Vertragsrecht ZPO §§ 138, 142 Abs. 1Ermessensfehler wegen Nichtinbetrachtziehens der Anordnung einer Urkundenvorlegung durch nicht beweisbelastete Partei (hier: Einwertungsunterlagen der immobilienfinanzierenden Bank) ZPO§ 138 ZPO§ 142 BGH, Urt. v. 26.06.2007 – XI ZR 277/05 (OLG München) +BGHUrt.26.6.2007XI ZR 277/05OLG München

Leitsätze des Gerichts:

1. Eine zivilprozessuale Pflicht zur Vorlage von Urkunden der nicht beweisbelasteten Partei kann sich nur aus den speziellen Vorschriften der §§ 422, 423 ZPO oder aus einer Anordnung des Gerichts nach § 142 Abs. 1 ZPO, nicht aber aus den Grundsätzen der sekundären Behauptungslast ergeben.
2. § 142 Abs. 1 ZPO ist auch anwendbar, wenn sich der beweispflichtige Prozessgegner auf eine Urkunde bezogen hat, die sich im Besitz der nicht beweisbelasteten Partei befindet.
3. Es stellt einen Ermessensfehler dar, wenn das Gericht bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 142 Abs. 1 ZPO eine Anordnung der Urkundenvorlegung überhaupt nicht in Betracht zieht.

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